Jahresplanung

Die Basis für die Jahresplanung für das jeweils kommende Jahr bietet bei mir die Jahresreflexion des vergangenen Jahres. Meine Jahresplanung mache ich, wie meine Reflexionen, im Bezug auf die vier Felder: Familie & Freunde, Business, Gemeinschaft & Soziales sowie Persönliches.

Anschließend erfolgt die Jahresplanung in verschiedenen Abschnitten. 

Zuerst lege ich die Projekte fest, die ich in dem kommenden Jahr auf jeden Fall umsetzen möchte, dann fertige ich eine Liste an mit den Projekten die ich gerne umsetzen möchte, die jedoch nicht oberste Priorität haben. Auf einer weiteren Liste halte ich Ideen fest, die eventuell umgesetzt werden könnten. So erstelle ich mir von Anfang an eine Prioritätenliste, räume mir ausreichend Puffer ein und lasse somit Möglichkeiten offen bzw. Raum für Ideen und Projekte, die sich im Laufe des kommenden Jahres entwickeln werden. Hier bringt es nichts, wenn du das Jahr von Anfang an komplett voll planst, denn oftmals können wir am Anfang des Jahres nicht abschätzen, wie sich das kommende Jahr entwickeln wird – dieses Jahr ist dafür ein ideales Beispiel. Ein anderer Punkt ist, dass wir unser Wachstum manchmal nicht richtig einschätzen können bzw. sich spontan Synergien ergeben, die so nicht vorhersehbar waren. Dies kann zum Beispiel ein Kontakt sein, den du auf einem Netzwerk Event geknüpft hast.

Nach dem Anfertigen der Listen, die im Laufe des Jahres immer wieder ergänzt werden, schaue ich, welche Projekte bzw. welche Produkte zu welcher Jahreszeit bzw. in welchem Monat eingeplant werden. Diese Jahresplanung z.B. wäre strategisch im Juli nicht sehr sinnvoll. 

Anschließend verschaffe ich mir einen Überblick, welche Veranstaltungen, Fortbildungen bzw. sonstige zeiteinnehmende Events es geben wird, die ich im kommenden Jahr besuchen möchte und trage sie mir in meinen Kalender ein. So habe ich einen Überblick bei der weiteren Planung über die (potenziell) anstehenden Events. Auf dieses Weise kann ich sichergehen, dass es bei der Planung in Zukunft keine Überschneidungen geben wird. Grundsätzlich kann ich dir empfehlen alle Veranstaltungen, Fortbildungen etc. die du besuchen möchtest in deinen Kalender einzutragen.

Nachdem meine Ziele, die Prioritäten meiner Projekte und potentiellen Produkte notiert, eingetragen und eingeplant sind, widme ich mich der ersten Quartalsplanung.

Grundlegend stelle ich mir folgende Fragen:

Was sind meine Jahresziele?

Wie kann ich bereits im ersten Quartal einen Meilensteil für die Erreichung dieser Ziele setzen?

Was muss ich dafür tun?

Nach der Quartalsplanung widme ich mich der Planung für den Januar. Welche Projekte stehen an, welches Produkt soll wann gelauncht werden, was erfordert besondere Aufmerksamkeit?

Weitere Fragen, die dich sowohl bei deiner persönlichen wie auch beruflichen Jahresplanung unterstützen können sind:

  • Was ist meine große Vision?
  • Wie möchte ich sein?
  • Warum möchte ich so sein? Kommt dieser Grund aus meinem inneren oder wird er mir von außen aufdiktiert, z.B. durch bestimmte Erwartungen?
  • Wie sieht die für mich ideale Version meiner Selbst aus?
  • Wie handelt diese ideale Version meiner Selbst?
  • Was hält mich heute davon ab so zu sein? Mache dir diesen Punkt bewusst, denn in den meisten Fällen ist es die eigene Komfortzone, die für Wachtumsverhinderung sorgt.
  • Was kann ich tun, um die für mich beste Version meiner Selbst zu werden?
  • Was sind meine Werte?
  • Was entspricht meiner Wertvorstellung?
  • In was für einer Welt möchte ich leben? Was kann ich dazu beitragen, dass diese Welt ein kleines Stückchen realer wird?
  • Wie möchte ich mit anderen Menschen umgehen?
    • Wie gehe ich aktuell mit meinen Mitarbeitern, Teamkollegen, Kunden etc. um?
    • Was möchte ich diesbezüglich verändern?
  • Was möchte ich im kommenden Jahr für die Umwelt und für soziale Gerechtigkeit tun?
  • Wie gehe ich mit mir, meinen Gedanken, Gefühlen und Ressourcen um? Räume ich mir genug Zeit ein?

Insbesondere die letzte Frage wird häufig unter den Teppich gekehrt. Wie gehst du mit dir selbst um? Ein gesundes Selbstmanagement, wozu auch der nachhaltige Umgang mit den eigenen Ressourcen gehört, bildet die Basis für Wachstum und Weiterentwicklung. Was wir für uns nicht implementieren können, können wir auch nicht an unser Team oder Mitarbeiter weitergeben. Gute, gesunde und nachhaltige Führung beginnt in dir und bei dir. Du siehst hier für dich noch Wachstumspotenzial? Dann melde dich jetzt für das Sustainable Self-Leading Seminar an. 

Rock on,

Deine Luisa 

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